Alien, Allgemein, Kurzgeschichten

Alienviecher VI

Die Soldaten der Stadt warteten auf den Hochhäusern der Neustadt auf Aufgaben. Eigentlich wollten sie gar keine, denn das bedeutete zumeist ihren Tot im Kampf. Es war warm und die Sonne schmerzte mehr, als dass sie einen erfreute. Die Dachfinken, so wurden die Soldaten auf den Dächern von den noch lebenden Personen genannt, hatten mit der Langeweile zu kämpfen. Einige von Ihnen hatten bereits aufgegeben und nutzen ihre Schichten zum Federballspielen oder rumliegen, gefährlich, wenn man weiss der Feind steht vor den den Toren und wartet nur darauf dich zu zerfleischen.

Eine Sache, sich in Gefahr zu bringen, aber diese Männer bringen Tausende in Gefahr, weil sie glauben sich zu langweilen, aber es waren nur eine handvoll Männer von hunderten, dessen Wichtigkeit ihnen nicht bewusst war.

Einheit fünf Neustadt hatte gerade Schichtwechsel als die neuen Sirenen der Stadt durch die Nacht hallten. Alle waren sofort an ihren Waffen und die Einwohner rannten zu den Bunkern. Mit nur einem Ton veränderte sich alles, ein Ton der sagte, die Welt, wie sie sie kannten wird erneut eine andere sein.

Irgendeine ander Festung wurde gerade angegriffen, von irgendwoher würden sie nun kommen und uns umbringen und auch wenn die Dachfinken auf ihre Schützlinge achteten, bewaffnet und voller Willen alles zu geben, hätten sie wenig Chancen, gar keine eigentlich, bisher gewann niemand der vernichtet werden sollte wurde auch vernichtet.

Doch, wie bei allen anderen Städten und Ländern auch, starb auch bei den Dachfinken die Hoffnung zuletzt. Ein Traum zu den Ersten zu gehören, die die fremde Armee vernichtete. Viele Theorien kamen auf, keine wirkte, sie mussten sich etwas einfallen lassen. Mit Spiegeln und dem Morsealphabet begangen nun die Unterhaltungen, wer sah was. Bei allen stieg die Nervösität und die Langeweile steigerte sich zu Panik. Von wo würden sie kommen,wer würde sie zuerst sehen,von wo kamen die Lichtsignale, es geschah Stundenlang nichts.

Erneut schriehen die Sirenen zwischen den Hochhausgassen.

Eine weitere Stadt, ist dabei zu fallen, dan ein neuer Ton… , Ein schrei, den keiner je hören wollte, die Angreifer waren hier, die Maschinemgewehre hallten durch die leeren Straßen, es klang wie Tausende. Schreie von Menschen vermischten sich mit berstenden Gebäuden, Steine und ganze Wohnblöcke stürtzten, die Macht war zu groß.

In dieser Nacht wurden sie überrant, doch sie merkten es zu spät. Bei den ersten Sirenenklängen in ihren Ohren hätten sie fliehen müssen und nicht so tun dürfen, als seien sie Superhelden von einem anderne Stern, denn das waren die Gegner.

Ihr Leben würde zuende gehen, auf beiden Seiten starben so viele. Auf dem Dach von Einheit elf fiehl ein Wesen dem Kugelhagel zum Opfer und stürtze in die Tiefe, leider folgten dem Wesen die Soldaten des Daches in den Tod. Keiner Überlebte, die Dachfinken schienen zu verlieren, so wie alle Anderen auch. Sie würden sterben, damit die Aliens glauben, sie hätten alle getötet, weiterziehen und die Menschen im Bunker nicht finden, das war der Plan.

Doch die Dachfinken hatten vergessen, einige die es nicht mehr in die Bunker schaften, die zu langsam waren zu fliehen und es auch leid waren zu fliehen ohne ein Ziel. Menschen die alles für ihre Heimat tun würden waren noch auf den Straßen. In diesem Fall ein alter Mann, schon etwas langsam auf den Beinen und schwer im Gelenk. Genau dieser alte Mann war es, der sich die Gefallenen genauer ansah, eigentlich wollte er sich um Verletzte kümmern, er und sein Enkel schleiften die Verletzten und Toten in Geschäfte um sie zu versorgen oder später zu beerdigen, doch nun lag da eines dieser Wesen. Zerplatzter Schädel, durchlöcherter Rücken, verränkte lange Arme und Beine, wie die gestürzten Dachfinken.

Doch das Entscheidene war sein Enkel der seinem Großvater blind vertraute, auf seinem geheiss nahm er die Waffe des Wesen und feuerte nach Oben, ohne Ziel ohne Verstand ohne zu wissen, wie viel Monition darin steckte oder was sie bei den Wesen bewirken würde. Er rannte durch die leeren Straßen und erweckte die Aufmerksamkeit der Fremden.

Sie schienen ihn einzukreisen, ignorierten die Soldaten, als seien sie kleine Kinder die zum ersten mal einen Seifenblase sahen. Ein heulen, wie das einer grusseligen Bestie übertönte die Geräusche des Feuergefechts, kurz, nur eine halbe Sekunde und weniger war Stille, als hätte jemand die Zeit angehalten und vergessen die Lebewesen mit anzuhalten. Eine teuflische kurze Pause, die dafür sorgte, das die Monster durch die Gassen rannten, sich an Gebäude krallten und über Straßen und Dächer sprangen, Gebäude mit Leichtigkeit zerstörten, nur um den Enkel zu vernichten, den Einen der ihre Waffe hatte.

Die Dachfinken versuchten alles, um den Jungen zu retten, feuerten auf alles was sich bewegte, manchmal auch einfach nur hinter den Enkel um sicher zu stellen, das keiner ihm zu nahe kam, denn es schien den Neuen gar nicht zu gefallen, das er ihre Waffe hatte. Er war nicht geübt, alle Schüße gingen ins Nichts oder in Hauswände, die Wesen waren eh viel zu schnell um auf sie zu Zielen, die Dachfinken waren geübte Soldaten mit jahrelanger Erfahrung, doch der Junge war dies nicht.

Somit war es reiner Zufall als er eins dieser Wesen doch verwundete, doch es war mehr als eine Wunde, es zerplatzte regelgerecht. Jubel kam in den Dachfinken auf, neuer Lebensmut, die Waffen……. …. .

Er starb, eingekesselt von den Aliens, sie zerissen ihn. Töteten unter quietschenden Tönen alles was ein Herzschlag hatte, sie fanden die Bunker und löschten alles leben einfach aus, lange Stacheln durchbohrten Fleisch und Knochen ohne jede Anstrengung.

Die Ruhe übernahm die Stadt, kein laut, kein Ton, kein Wind war mehr zu hören, keine Kinder die lachten oder weinten. Eine leere Stadt ohne die Chance sich zu retten oder andere zu Schützen.

Doch die Dachfinken waren schnelle und schlaue Soldaten, einer schrieb auf eine Wand, das die Waffe der Gegner das Mittel zum Sieg ist, doch wer geht schon auf ein bestimmtes Hochhaus, wenn die Verzweiflung herscht um dies zu lesen?

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